Austellungen

Aus organisatorischen Gründen müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir in diseem Jahr keine Aqurienausstellung im Botanischen durch führen werden. Wir bedauern diesen Schritt sehr, können aber an dieser Situation leider nicht ändern. Wir hoffen das wir 2019 Ihnen wieder eine Ausstellung anbieten können. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Interessierte Besucher vor den Aquarien

„Ganz weich und glatt

Aquarienausstellung im Alten Botanischen Garten zeigt Fische, Schlangen und Spinnen

Maren Arciuch mit einer Kornnatter. Foto: Heller

Göttingen. Molche, Schlangen, Spinnen und jede Menge Fische: In der Orangerie des Alten Botanischen Gartens sind bei der Ausstellung des Aquaristischen Arbeitskreises Göttingen (AAL) noch bis zum Sonntag, 14. August, viele auch seltene Tiere zu sehen. Und zum Schluss können Interessenten einige der Ausstellungsstücke kaufen.

„Zu Hause regieren Chaos und Verwüstung“, sagt Andreas Rademacher. Warum? Seine Heim-Aquarien hat der AAL-Chef in den letzten Tagen in Einzelteile zerlegt, um sie im Botanischen Garten wieder neu zusammenzusetzen. In mehr als 40 Aquarien und verschiedenen Terrarien sind seine Tiere und diejenigen von Mitgliedern und Hobby-Freunden zu sehen.

Und das möglichst naturnah, sagt Rademacher. Seinem Verein sei es sehr wichtig, nur Fische zusammenzubringen, die auch in der echten Natur zusammenleben. Auch die Dekoration mit Steinen, Schlamm oder Pflanzen soll ganz naturgetreu gestaltet sein – nur eben im Miniformat. Aber es gibt nicht nur etwas zu gucken: Rademacher und seine Kollegen bieten zudem Führungen ganz unterschiedlicher Ausrichtung an, auch beispielsweise für Schulklassen. Der AAL-Chef: „Ein Thema ist zum Beispiel die Fortpflanzungsstrategie bei Fischen. Man glaubt gar nicht, welche Tricks die Natur entwickelt hat.“

Neben Fischen aus über den gesamten Planeten verteilten Lebensräumen sind auch Schlangen und Spinnen zu sehen. Manche Spinnen sind so groß, dass einigen Besuchern das Gruseln überkommt. Rademachers Tochter Marie hingegen hat es die buntgefärbte Kornnatter von Maren Arciuch angetan: Die Sechsjährige hat überhaupt kein Problem damit, dass sich das zahme, gut an Menschen gewöhnte Tier gleich um ihren Hals schlängelt. Wie sich das anfühlt? Von wegen glitschig: „Ganz weich und glatt. Ein schönes Gefühl.“

Solche Erlebnisse möchte der Verein auch anderen Besuchern vermitteln. „Der direkte Naturbezug fehlt heute vielen Menschen“, sagt Rademacher. „Hier kann man unsere Tiere ganz nah erleben – bis zur Schabe auf der Handfläche.“

Auch während der Woche sind Führungen möglich. Info: Telefon 0551/65927 oder E-mail an rademacher.andreas@arcor.de. Am Schlusstag, Sonntag, 27. August, beginnt um 14 Uhr der Verkauf von Fischen und Pflanzen. hein

Quelle: GT vom 09.08.2016

Noch einige Fotos von der Ausstellung 2016

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